Die dunklen Wolken im Hintergrund sind so passend zu den nicht immer leichten Zeiten, die ich in der Anfangsphase durchlebt hatte.

Meine Story

Wie ich vom Polizeibeamten in Uniform zum Verkäufer in der E-Mobilität und heute gefragten Experten für Online-Marketing wurde.

Hallo lieber Leser, liebe Leserin,

ja, auch Deutschland ist ein Land der – beinahe – unbegrenzten Möglichkeiten. Ich kann selbst davon erzählen. Wenn man diese Tatsache erkennt und die Dinge, die einen umgeben nicht als Selbstverständlichkeit erachtet, dann sieht man Chancen, wo andere keine sehen. Wenn man die vermeintlich normalen Fähigkeiten, die man besitzt, wertschätzt und sich zu Nutze macht. Welche Selbstverständlichkeiten sind das? Welche Fähigkeiten sollten das sein? Womöglich denkst Du niemals darüber nach oder es ist Dir nicht bewußt – die persönliche Freiheit, für die unsere Vorfahren gekämpft haben, zuletzt 1989 gerade in Sachsen, eine gute schulische Ausbildung, der freie Zugang zu Wissen und die Beherrschung unserer deutschen Sprache, dazu ein offener Geist und etwas Phantasie, sind das Grundrezept für eine erfolgreiche Karriere in unserem Land.

Aufbruchstimmung

Diese Erkenntnis reifte in mir, als ich oft über mein Leben nachdachte und hellwach mitverfolgte, wie andere scheinbar aus dem Nichts erfolgreich wurden. So erlebte ich Ende der 90er Jahre in meinem Freundeskreis eine Aufbruchstimmung und ein neu erwachtes Unternehmertum. Meine Freunde – ich lebte damals noch in Dresden – hatten sich etwas aufgebaut oder waren gerade dabei, etwas aus dem Boden zu stampfen. Sie waren aktiv und erfolgreich auf verschiedenen Gebieten: Immobilien, Finanzen, Online-Shops und dergleichen. Das faszinierte mich sehr.

Wir hatten diese Zeitverschwendung nicht

Das Leben hat so viel zu bieten. Leistung sollte sich lohnen. Ich kannte es noch vom Leistungssport in meiner Jugend. Doch wie wir alle wissen, lohnt sich Leistung nicht immer im Angestelltenverhältnis, schon gar nicht als Beamter, wohl aber als Unternehmer. Ich war damals noch Polizist, Beamter auf Lebenszeit, immer da, niemals krank, in meiner Freizeit oft als Zeuge vor Gericht. Ich hätte da bleiben und so weiter machen können. Aber mir wurde mehr und mehr bewußt, daß da draußen etwas auf mich wartet. Die Generation unserer Eltern hatte 40 Jahre relative Perspektivlosigkeit in der DDR durchleben müssen. Wir jungen Leute, ich bin Jahrgang 1973, hatten diese Zeitverschwendung nicht. Uns stand und steht noch immer die ganze Welt offen.

Das war ich - Peter Hübler - 1999 noch als Polizist in Dresden
Das war ich - Peter Hübler - 1999 noch als Polizist in Dresden

Wer sucht, der findet – eine Nische

Im Jahre 2007 war ich bereits 4 Jahre aus dem Polizeidienst ausgeschieden, war nach Baden-Württemberg umgezogen und hatte mich auf verschiedenen Gebieten als Selbständiger durchgeschlagen. Die zündende Idee war mir leider noch nicht gekommen. Diese Zeiten waren sehr hart. Doch bei meinen intensiven abendlichen Recherchen stieß ich auf eine echte Nische, ein neues, hochinnovatives Produkt sollte auf den Markt kommen, der Segway. Diese amerikanischen Stehroller, elektrisch angetrieben, mit automatischer Balance auf einer Achse, sollten mein Leben in den kommenden Jahren bestimmen. Mir gelang es, einen befreundeten Unternehmer zu gewinnen und in dieses Geschäft einzusteigen. Wir gründeten damals in der schönen schwäbischen Stadt Balingen den ersten „Segway-Point“. Ich bekam ein Büro und einen Laptop, sogar einen Firmenwagen und von Segway Deutschland erhielt ich auch was – eine CD mit Bildern und Preislisten. Wow!

Ein Geschäft ohne Blaupause

Wie beginnt man nun einen Vertrieb eines Produktes, das keiner kennt, das über 5000 EUR kostet und mit einem Geschäftsmodell, für das es keine Blaupause gab. Ich hatte zu dem Zeitpunkt nichts, keine Webseite, keine wirklichen Kenntnisse meiner Zielgruppe. Ich begann also „klassisch“ mit den Gelben Seiten und telefonierte Unternehmen ab, die als Kunden in Frage kamen. Das waren Sicherheitsdienste, Tourismusunternehmer und Eventagentouren. Ich verkaufte auf diese Weise im ersten Jahr 22 Segways. Fahrzeuge, die zu diesem Zeitpunkt noch nichteinmal eine Betriebserlaubnis in Deutschland hatten. Ich war schon stolz auf dieses Ergebnis, aber betriebswirtschaftlich war das leider noch nicht berauschend.

Listenaufbau frühzeitig erkannt

Entscheidend für den weiteren Erfolg der Unternehmung war die Tatsache, dass ich lernte, einen E-Mail-Newsletter einzusetzen und systematisch eine Liste von Interessenten aufzubauen, die ich in der Lage war, regelmäßig anzuschreiben. Genau diese Vorgehensweise steckte damals noch in den Kinderschuhen und weckte sofort die Aufmerksamkeit der Vertriebszentrale von Segway Deutschland. So erhielt ich einen Job im Vertrieb bei Segway Deutschland, was aber leider nicht lange anhielt. Im Jahr 2008, auf dem Höhepunkt der Wirtschafts- und Bankenkrise in den USA, ging es der Firma Segway schlecht. Ich gab aber nicht auf, gründete 2009 unter neuer Konstellation und mit Hilfe zweiter „Business-Angel“ – zwei schwäbische Unternehmer – eine neue Firma, diesmal eine GmbH.

Hier habe ich einem Unternehmer einen Segway verkauft.
Hier habe ich einem Unternehmer einen Segway verkauft.

Eine Webseite ist nicht gleich eine Webseite

Was ich dann lernte, war folgendes: Eine Webseite ist nicht gleich eine Webseite. Ich will damit sagen, ich investierte 5000 EUR in eine Webseite für die neues Firma, aber diese Webseite war nicht funktionell und ich hatte keine Ahnung, wie ich diese in der Suchmaschine platzieren konnte, keine Ahnung wie man da Inhalte reinstellt oder ein Foto. Ich wußte auch nicht, was ein Blog ist. Die Seite lief über Contao – die älteren Leser werden sich erinnern, was das ist. Damit konnte man damals schon was anfangen, wenn man wußte wie. Diese Webseite war letztlich nicht viel besser als ein „Gelbe-Seiten-Eintrag im Internet“, eine reine Präsenz. Und wie es besser geht, wie ich damit Kunden gewinnen sollte, wie ich damit überhaupt gefunden werden sollte, das hat mir die Werbeagentur, die mir die Seite gebaut hatte, nicht gesagt. Und so ist es häufig, denn das ist nicht Teil des Deals. Die bauen nur die Webseite. Aber der vertriebliche Aspekt bleibt außen vor.

So lernte ich WordPress zu lieben

Und so lernte ich, daß ich die Sache selbst in die Hand nehmen mußte. Heute bin ich sehr froh darüber, daß ich WordPress gelernt habe und daß ich mindestens 12.000 EUR in Kurse und Weiterbildung gesteckt habe, um mich in vertrieblicher und technischer Hinsicht fit zu machen für die Zukunft. WordPress und Social Media machen mir heute so großen Spaß, daß ich es liebe, vor meinem Rechner zu sitzen und die Dinge zu verbessern oder für meine Kunden Kampagnen anzuschieben. Die Segway-Webseite ist übrigens bis heute noch aktiv. Du kannst sie Dir anschauen unter https://balanceroller.com .

Ein funktionierender Kundenfindungsprozeß

Faszinierend ist, daß es mir gelungen ist, in dieser Nische überregional sichtbar zu sein. Die Kaufinteressenten finden mich anhand von wenigen Videos, die ich gemacht habe und auf Grund meiner Aktivitäten in Facebook und durch die allgemein gute Positionierung meiner Seite auf Google. Die eigentliche Superwaffe im Kampf um Aufmerksamkeit und Positionierung war und ist mein Buch, das ich zum Thema „Segways und Co.“ geschrieben habe, ein Ratgeber zum Herunterladen. Der war immer kostenlos und gegen Eintragung in den Newsletter zu haben. Neuerdings, seit der Einführung der DSGVO, biete ich dieses 97-Seiten E-Book zum Kauf an, für nur 1€. Auch das funktioniert. Der Leserstamm meines Newsletters im Bereich Segway umfaßt heute 4500 Adressen. Das klingt wenig, aber es ist typisch für eine Nische, daß man weniger Adressen hat, dafür aber umso speziellere Menschen, die sich hinter diesen Adressen verbergen.

Mein Fazit

Zusammengefasst kann man also sagen, dass der Erfolg in einer Nische ganz entscheidend davon abhängt, ob Du eine funktionelle Webseite hast, die den Anforderungen unserer Zeit entspricht. Diese Anforderungen sind sehr vielschichtig: Die Webseite muss heutzutage über eine Blogfunktionen immer wieder aktualisiert werden, man spricht von dynamischem Content. Google liebt das! Natürlich muss die Webseite auch schnell im Aufbau und inhaltlich zielführend sein. Mobile Endgeräte, Smartphones und Tablets sollten in der Lage sein, Deine Webseite fehlerfrei anzuzeigen. Die Webseite muss unbedingt ein vertriebliches Konzept haben, welches zumindest aus einem cleveren Kontaktformular besteht, das der Leser gern ausfüllt. Nicht zuletzt spielt auch die Anbindung an Facebook und die anderen sozialen Netzwerke eine entscheidende Rolle. Durch den Austausch und die Verlinkung über die sozialen Medien entsteht Besucherverkehr, man nennt es auch Traffic. Der ist Grundlage für Deinen Erfolg. Gelingt es Dir dann, diese Besucher aus ihrer Anonymität herauszuholen, bist du auf der Gewinnerseite.

Mein Angebot an Dich

Insbesondere in den letzten acht Jahren habe ich mich mit diesen Fragen intensiv auseinandergesetzt. Ich habe sehr viel Versuch und Irrtum unternommen und daraus gelernt. Die meisten Fehler habe ich selbst schon gemacht. Jetzt kannst Du von meinem Wissen profitieren, ob als stiller Leser in der „Netzversteher-Akademie“, als Mitglied im Premiumbereich oder als Schüler in meinem Coachingprogramm. Du findest auf meiner Seite alle Infos, zu diesen einzelnen Angeboten. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine Story zu lesen. Die Geschichte selbst war natürlich noch etwas umfangreicher. Sollten wir uns einmal persönlich kennenlernen, können wir uns gern noch über die Vergangenheit austauschen. Allerdings würde ich viel lieber mit Dir über Dich und Deine Zukunft sprechen. Egal, welche Gedanken Du legst, welche Ziele Du verfolgst, ich wünsche Dir bei all Deinen Unternehmungen viel Erfolg!

Herzlichst,

Dein Peter.

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